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Niederlande rufen Botschafter aus Iran zurück 07. Februar 2011, 09:51 Uhr Streit über Hinrichtung
Der Streit zwischen Teheran und Den Haag wegen der Hinrichtung einer Regimekritikerin mit niederländischem Pass eskaliert: Jetzt hat Den Haag seinen Botschafter aus Iran zurückgerufen - aus Protest gegen die Umstände, unter denen die Frau begraben wurde.
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 Aufruf zur Kundgebung Autor ist Kambiz Behbahani
Wir rufen alle Berliner und Berlinerinnen, Gewerkschaften, Parteien und Organisation zu Teilnahme an die Kundgebung zur Solidarität mit der ägyptischen Bevölkerung auf. Am Sonntag 6. Februar um 13 Uhr. >WEITER<
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Iran-Report Nr. 02/2011, 10. Jahrgang Iran-Report Nr. 02/2011 Autor ist Bahman Nirumand
Der von der Heinrich-Böll-Stiftung seit 2002 publizierte, monatlich erscheinen-de Iran-Report bietet einen Überblick über die innenpolitische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Iran und die iranische Außenpolitik.
Der Konflikt um das iranische Atomprogramm, die Wahlfälschung vom Juni 2009, die Verfolgung der Opposition und die Verletzung der Menschenrechte sind einige der wiederkehrenden Themen des Iran-Reports. Er wertet Nachrichten verschiede-ner Quellen aus, auch um die von den Mächtigen in Iran verfügten Behinderungen und Einschränkungen der journalistischen Arbeit auszugleichen. Der Iran-Report produziert keine Schlagzeilen sondern er erhellt die Meldungen, das Nichtgesag-te dahinter.
Innenpolitik Mussavi hofft auf politische Veränderungen nach Protesten in Ägypten / Karrubi würde ein Gerichtsverfahren über die Unruhen im Sommer 2009 be-grüßen / Salehi als Außenminister vom Parlament bestätigt / Internetpo-lizei soll Dissidenten im Netz überwachen / Zwei Oppositionelle hinge-richtet / Rapider Anstieg von Hinrichtungen / Mögliche Differenzen zwi-schen Regierung und Justiz im Falle Panahi / Geheimdienstminister: Zehn Agenten Israels festgenommen / Zwei Menschenrechtlerinnen zu langjähri-gen Haftstrafen verurteilt / Neuer Versuch zur Freilassung von deut-schen Reportern / Verwirrung um Aussetzung der Hinrichtung von Aschtiani / Repressionen gegen Bahai / Berichte über Festnahme von US-Bürgerin dementiert / Atomexperte soll als Verräter in Haft sein / Bot-schaft: Kein Verbot von Coelho-Büchern / Jüngster Schah-Sohn tot / Wikileaks: Ahmadinedschad bei Sitzung geohrfeigt
Wirtschaft Wikileaks: Hardliner hinderten Ahmadinedschad an Kompromiss / Iran, die Brennstäbe und die Atombombe / Waffentest vor neuen Atomgesprächen / Russland verlangt Debatte über Aufhebung von Sanktionen / Atomgespräch in Istanbul gescheitert / China verlängert Öllieferverträge mit Iran / Zeitung: Iran umgeht mit Chinas Hilfe systematisch Sanktionen / Schweiz verschärft Sanktionen gegen Iran / Britisches Konto von iranischem Fernsehsender eingefroren / Deutscher Außenhandel wächst / Iran hält an massivem Ausbau seiner Erdgasförderung fest
Außenpolitik Bericht: Israel und USA entwickelten Computerwurm Stuxnet / Scheidender Mossad-Chef: Iran schafft keine Atombombe vor 2015 / Clinton drängt Golfstaaten zur Umsetzung von Sanktionen gegen Iran / Parlament will Beziehungen zu Großbritannien kappen / Irakischer Prediger Sadr kehrte nach Iran zurück / Treffen zum Jahrestag der Geiselnahme / Kanada zeigt umstrittenen Iran-Film / Israelisches Holocaust-Museum startet Webseite für Iraner / Teilnahme Irans an Münchner Sicherheitskonferenz ungewiss
Wenn Sie den iran-report kostenfrei abonnieren oder ihn abbestellen wollen, wenden Sie sich bitte an: Heinrich-Böll-Stiftung Email lorenz@boell.de Fax 030-285 34 - 494 Tel 030-285 34 - 217 Impressum: Hrsg.: Heinrich-Böll-Stiftung Autor: Bahman Nirumand Redaktion: Vera Lorenz V.i.S.d.P.: Annette Maennel 10. Jahrgang Heinrich-Böll-Stiftung Schumannstr. 8 10117 Berlin Tel: 030-285 34 – 0 Fax: 030-285 34 – 109 Email info@boell.de www.boell.de
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Press Release: Statement on Ahmadinejad By the Iranian Dialog Circle in Berlin
We are appalled by the statements of „our“ President Ahmadinejad about the state of Israel and the Holocaust. Even if we are critical of some political developments in Israel, we find the repeated statements of Ahmadinejad unacceptable and shocking. [more...]
SAID
"Ohne Überschrift"
die staatslärmungen hier
dort das wachende wort
hinter jedem strauch
ein gott
und auch er murrt
zikaden schließen die augen
und vergessen uns
nichts in ihrem lied verrät
daß sie bald sterben
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Aus der schmerzlichen Ahnung heraus, dass in Teheran "wieder die jugend protestiert, damit hinterher >reformpolitiker< davon profitieren", hat der in München im Exil lebende Dichter SAID dieses Gedicht geschrieben, das wir mitteilen möchten. Said wurde 1947 in Teheran geboren. In den Jahren 2000 bis 2002 ist er Präsident des P.E.N.-Zentrums Deutschland gewesen. 2002 wurde ihm der Adelbert von Chamisso-Preis verliehen.
Für das P.E.N.-Zentrum Deutschland
Herbert Wiesner
Generalsekretär
Offener Brief von Dr. Kazem Moussavi an den Bundesvorstand der Grünen
Hier die Antwort der Grünen:
Sehr geehrter Dr. Kazem Moussavi,
Sie beschweren sich darüber, von Bündnis 90/Die Grünen nicht als Vortragender oder als Repräsentant einer Exilpartei eingeladen zu werden, die Sie als „Green Party of Iran“ bezeichnen. Im selben Atemzug polemisieren Sie mit falschen Behauptungen und Unwahrheiten über und gegen Bündnis 90/Die Grünen und einzelne VertreterInnen, so dass wir nicht den Eindruck haben, es mit einem glaubwürdigen Interesse an einer sachlichen Auseinandersetzung zu tun zu haben. [mehr... ]
Der Iran und seine Revolution: Steht das Land erneut vor einem einschneidenden Umbruch?
Fachtagung und Podiumsdiskussion Donnerstag, 2. Juli 2009, 14.00 - 22.00 Uhr Heinrich-Böll-Stiftung, Beletage, Schumannstraße 8, 10117 Berlin (gegenüber dem Deutschen Theater)
u.a. mit Soheila Azadbakht, Journalistin, Deutsche Welle Zoha Aghamehdi, Juristin, Berlin Bahman Nirumand, Publizist, Berlin Omid Nouripour, MdB Bündnis 90/Die Grünen, Berlin Behrouz Khosrozadeh, Publizist, Göttingen Mohssen Massarrat, Friedens- und Konfliktforscher, Osnabrück Claudia Roth, Bundesvorsitzende, Bündnis 90/Die Grünen, Berlin Jürgen Trittin, stellv. Fraktionsvorsitzender, Bündnis 90/Die Grünen, Berlin Volker Perthes, Direktor, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin Barbara Unmüssig, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Programm und Anmeldung: http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=6258&crtpage=3
Der direkte Link zum Dossier, u. a. auch mit weiteren Informationen zur Veranstaltung: http://www.boell.de/internationalepolitik/internationale-politik-6947.html
Mehr als 800 Festnahmen im Iran Wegen den Protesten gegen die umstrittene Präsidentschaftswahl im Iarn sollen nach Angaben von Radiozamane.com seit 12. Juni mehr als 800 Festnahmen gegeben haben. Hamid Beheschti hat eine Liste von 249 Inhaftierten nach den Präsidentschaftswahlen im Iran veröffentlicht. Hier die Liste
A group of Iranian visit Auschwitz

Dear ladies and Gentlemen,
Because of the political conflict in Iran and the remarks and opinions stated by the Iranian President about Israel and the Holocaust, a group of Iranians living in Berlin have decided to visit the concentration camp in Auschwitz. This visit will be done in order to honour the jewish victims of this horrible genocide and to set an example and a sign for those who question the historical accuracy of this crime. The group is especially honored to be accompanied by the daughter of an Auschwitz survivor, who, on the second day of our journey, will give a tour of the former jewish quarter of Krakaua, where she herself was born. On Sunday the 13th of April the group will meet with the head of the Jewish community of Krakau.
We find this action that is being organized and carried out by the "Berliner Bildungswerk", "Heinrich-Böll- Stiftung" and the "Iranischen Dialogkreis" to be remarkable and of utmost importance. We therefore ask you the media to support our action by being with us in words, pictures and thought.
If you have any questions feel free to contact us!
Kambiz Behbahani (Koordinator der Reise) Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung/ Berlin Tel: 0170 – 48 26 546 Email: kambiz1325@online.de
Iraner besuchen Auschwitz
Sehr geehrte Damen und Herren,
angesichts der politischen Auseinandersetzungen im Iran und der Aeußerungen des iranischen Staatspräsidenten über Israel besucht eine Gruppe (30 Personen) im Ausland lebender Iraner/innen aus Berlin die Gedenkstätte Auschwitz, um der jüdischen Opfer der größten Vernichtungsmaschinerie des 20. Jahrhunderts zu gedenken und damit ein klares Zeichen zu setzen.
Die Gruppe freut sich besonders über die Begleitung durch eine Tochter von Auschwitz-Überlebenden, die die Gruppe auch am zweiten Tag des Besuchs durch das ehemalige jüdische Viertel Krakaus führen wird, in dem sie selbst geboren ist.
Am Sonntag den 13. findet außerdem ein Treffen der Gruppe mit dem Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Krakaus im Tempel, U.L. Miodowa. 24, statt.
Wir halten diese Aktion, die vom Berliner Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung und dem Iranischen Dialogkreis Berlin getragen und organisiert wird, für so bemerkenswert und wichtig, dass wir alle Medien um Ihre Unterstützung bitten möchten, die Reise und ihre Botschaften mit Berichterstattung vor Ort und anderweitig zu begleiten.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Hintergrund: Der iranische Staatspräsident Mahmud Ahmadinedschad hat nach seinem Amtsantritt das Existenzrecht Israels in Frage gestellt und die Leugnung des Holocaust zu einer zentralen Säule seiner Herrschaftsideologie und Außenpolitik erklärt. Durch diese Leugnung erfährt die Welt eine neue Art Antisemitismus, der in dieser Form neu in die internationale Weltpolitik tritt. Viele Iraner werden damit ungewollt mit diesem Präsidenten identifiziert. Deshalb halten es viele Iraner/innen im Ausland, für die es leichter ist, diesen geschichtsverfälschenden Aussagen entgegenzuwirken, für ihre moralische und demokratische Pflicht, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass sie die Politik und Ideologie der Regierung der Islamischen Republik Iran nicht teilen. Sie möchten damit ein Zeichen gegen die Leugnung des Holocaust setzen und sich klar von antisemitischen und anti-israelischen Positionen des Staatspräsidenten distanzieren.
Die Reise startet am Freitag den 11.4.08 mit der Zugfahrt Berlin – Krakau 12.4.08 Fahrt nach Auschwitz 13.4. Besuch des ehem. Jüdischen Viertels in Krakau 14.4.08 Rückfahrt Krakau - Berlin Berlin, den 18.3.08 Mit freundlichen Grüßen Kambiz Behbahani (Koordinator der Reise) Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung/ Iranischer Dialogkreis Berlin Tel: 0170 – 48 26 546 Email: kambiz1325@online.de
Berliner Ensemble gewinnt Theater-Preis in Teheran
Die von Claus Peymann inszenierte Aufführung von Bertolt Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder" gewinnt beim diesjährigen Fadjr-Theaterfestival in Teheran den ersten Preis.

Der Iranische Dialogkreis begrüßt den Auftritt des Berliner Ensembles unter der Leitung von Claus Peymann im Iran und weist die Kritik an diesem Vorhaben entschieden zurück.
Das Gastspiel des Berliner Ensembles in Teheran kann neue Denkanstöße bei Kulturschaffenden und Kulturinteressierten im Iran geben, die von außen und im Rahmen der gegenwärtigen internationalen Kontakte noch möglich sind. Wir sind der Auffassung, dass dieses Vorhaben keine Aufwertung des Regimes in Teheran sein kann. Es leistet vielmehr einen Beitrag zur Öffnung des Landes. Wie zu Zeiten der Entspannungspolitik das Engagement westlicher Künstler in den Ländern des Eisernen Vorhangs langfristig zur Erosion der Autorität der dortigen Regime beigetragen hat, so dürfte auch der Auftritt des Berliner Ensembles der Förderung freiheitlicher Tendenzen im Iran dienen.
So hat nicht zuletzt der in Teheran auf die Bühne gebrachte Bertholt Brecht die folgenden Zeilen gedichtet, die auch vom iranischen Publikum mit durchaus aktuellem Bezug verstanden werden dürften:
„Es wechseln die Zeiten. Die riesigen Pläne Der Mächtigen kommen am Ende zum Halt Und gehen sie einher auch wie blutige Hähne Es wechseln die Zeiten, da hilft kein Gewalt.“
Auch wenn sich die Vertreter der iranischen Staatsführung mit der Präsenz beim Gastspiel schmücken und den Erfolg des Stücks mitfeiern sollten, gibt es keinen Anlass anzunehmen, dass sie Freude an Bertholt Brecht und seinen Stücken haben können. Im Bereich von Kunst und Kultur ist das Teheraner Regime die treibende Kraft für ein Totalverbot der Kulturgüter aus Europa. Mit Forderungen nach Totalboykott auch im kulturellen Bereich macht man sich zu Handlangern einer totalitären Herrschaftsideologie.
Wir möchten daher ausdrücklich Claus Peymann und dem Berliner Ensemble danken, dass sie den Mut hatten, nach Teheran zu reisen und auf diese Weise für Freiheit und Freiheit von Kunst und Kultur zu werben.
Der Iranische Dialogkreis
Kambiz Behbahani Michael Haussig Ali Mahdjoubi info@iran-dialogkreis.de 0170 48 26 546
Iran gibt neuen Geldschein mit Atomzeichen heraus
SPIEGEL ONLINE - 03. März 2007, 18:02 Mehr unter: http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,469730,00.html
NATIONALER STOLZ

Abb.: SPIEGEL ONLINE - 03. März 2007, 18:02
Neben dem Atomlogo wird der Ausspruch des Propheten Mohammed stehen: "Wenn es in diesem Sternenbild Wissenschaft gibt, werden die Männer Persiens sie erreichen."
Von Joschka Fischer
... Ein Bombenkrieg gegen den Iran würde den Irak nicht sicherer machen, sondern das genaue Gegenteil erreichen. Auch die Region würde dadurch nicht stabilisiert, sondern in einen Abgrund gestürzt. Und der Traum vom "regime change" in Teheran wird ebenfalls nicht Wirklichkeit werden, sondern die demokratische Opposition im Land wird einen hohen Preis dafür zu bezahlen haben und das Regime stabilisiert werden. [weiter...] ___________________________________________
Die arabischen Oskar Schindlers Wie Araber Juden das Leben retteten
Ein bewegender Tag für eine Frau. Sie trauert um ihre Verwandten, Juden aus Tunesien, ermordet während des zweiten Weltkriegs. Heute darf sie die erste Gedenktafel in Israel enthüllen, mit den Namen der ermordeten tunesischen Juden. [weiter...]
Zwischen Atomprogramm und Islamismus
Zur Lage der iranischen Opposition
Die Ideale des Revolutionsführers Ayatollah Khomeini wurden von allen IranerInnen mit ihrer Vorstellung von Demokratie verbunden. Seine Ziele waren für fast alle Schahgegner ein Weg in die Freiheit und so war die Mehrheit des Volkes auf der Seite der „Islamischen Revolution“. Ayatollah Khomeini wusste, dass dies nicht so bleiben würde. Wer sich von ihm lossagte, wurde entmachtet oder hingerichtet. [weiter...]
http://gruene-berlin.de/site/uploads/media/stachlige_03_2006.pdf
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